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Der Ortsverband Lennestadt begrüßt Sie herzlich auf seinen Seiten. Sie sind der Besucher Nr. 23534 seit dem 01.08.2007.
Auf den folgenden Seiten lernen Sie die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk etwas näher kennen, ihre Aufgaben und Einheiten und die Ausbildungsmöglichkeiten der Helfer. Wir stellen Ihnen jedoch insbesondere den Ortsverband Lennestadt vor. Sie erfahren vor allem etwas über unseren Technischen Zug mit Fachgruppe Ortung, unsere Jugengruppe und den Helferverein.
Der Ortsverband Lennestadt wünscht Ihnen viel Vergnügen beim Aufenthalt auf diesen Seiten. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich einfach an uns. Auch über Einträge in unserem Gästebuch würden wir uns sehr freuen.
Aktuelles
Hier erfahren Sie aktuelles aus der THW-Welt. Vom Ortsverband Lennestadt über den GFB Olpe und den LV NRW bis hin zum THW-Geschehen bundesweit.
THW Ortsverband Lennestadt
Durch die starken Regenfälle in Südwestfalen wurde die Region um Lennestadt stark in Mitleidenschaft gezogen. Innerhalb weniger Stunden fielen über 70 l/qm. Bereits in der Nacht erreichte der Pegelstand der Lenne im Ortsteil Kickenbach den Hochwasser-Warnwert von 2,20m. Stagnierende oder sinkende Pegel waren nicht abzusehen.
Um 7:45h wurde daraufhin die SEG des THW OV Lennestadt alarmiert.
Es ist vollbracht, die alten Inhalte sind bis auf einige Sonderseiten zum MzKW und zum Stromerzeuger 30kVA komplett in das CMS übertragen. Etwa Anfang September werden alle Themen verfügbar sein. Die Arbeiten am Layout sind abgeschlossen und die letzten Module sind auch eingepflegt. Die Webseite nimmt somit heute offiziell ihren Betrieb auf.
Die Webseite der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk - OV Lennestadt wird nun durch ein Content-Management-System gebildet. Die dazu benötigte Software wurde heute aufgespielt.
Nach langer Auszeit ist unsere Seite wieder online. Leider gibt es mit der Verwaltung der Neuigkeiten derzeit starke Probleme, die das CMS abstürzen lassen. In den nächsten Tagen werden wir auf ein neues Modul umrüsten. Bitte noch ein wenig Geduld.
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THW Geschäftsstelle Olpe
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THW Landesverband Nordrhein Westfalen
Bei dieser zweitägigen Wasserdienstübung waren sowohl die beiden Fachgruppen Wassergefahren des Bereiches Aachen (OV Jülich und Hürtgenwald) wie auch die in den Ortsverbänden vorhandenen motorisierten Boote der so genannten Einheiten der örtlichen Gefahrenabwehr (öGA) vor Ort in Visé. Zudem war die Fachgruppe Wassergefahren (Typ B) des THW OV Beuel mit vor Ort und setzte eine schwimmende Arbeitsplattform auf den Gewässern ein. Die Einheiten übten sowohl auf der Maas wie auch auf dem parallel verlaufenden Albertkanal – einer Berufsschifffahrtsstraße. Höhepunkt war die Schleusung aller Wasserfahrzeuge. Mit dabei waren Wasserfahrzeuge der Protection Civile aus Crisneé sowie ein Boot der Wasserschutzpolizei Belgiens. Die Maas – ein großer Fluß in Belgien – war in der Vergangenheit bereits mehrfach Anlass von Einsätzen des THW. In den neunziger Jahren wurden mehrere Hochwassereinsätze an der Maas im Bereich Maastricht/Niederlande vom THW bewältigt. Die rund 100 Übungsteilnehmer wurden in der Kaserne der Protection Civile Crisneé feldmäßig untergebracht. Die Verpflegung der Helferinnen und Helfer erfolgte durch Teile der Fachgruppe Logistik (OV Aachen). Maßgeblich eingebunden waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des derzeit im GFB Aachen laufenden Feldkochlehrganges. Sie waren die eigentlichen Akteure in Sachen Verpflegung. Für sie war es die Abschlussveranstaltung ihres Lehrganges. Unter der Leitung von Sascha Baumann (THW OV Herzogenrath) wurde die Aufgabe souverän erledigt. Die Rahmenorganisation der zweitägigen Einsatzübung lag in den Händen von Michel Moors von der Protection Civile Crisneé. Von der Übernahme der ankommenden Einheiten am Sammelpunkt und der Weiterführung der Kräfte unter Einbeziehung der belgischen Polizei über die Vorbereitung der fachlichen Aufgaben bis hin zur Vorbereitung der behelfsmäßigen Unterkunftsbereiche in der Kaserne stellte die Protection Civile den optimalen Ablauf dieser Veranstaltung sicher. Die internationale Übung endete am 5. September gegen 13.00 Uhr mit dem Rückmarsch der teilnehmenden Einheiten in die Standorte. Im Rahmen des Anrainerstaatenkonzeptes des THW ist der THW-Landesverband NRW für die Zusammenarbeit mit den belgischen Gefahrenabwehreinrichtungen zuständig. Die GSt Aachen ist – da örtlich für den Grenzbereich Belgien zuständig – im Auftrag des LV NRW in der praktische Umsetzung der Zusammenarbeit und Kontaktpflege federführend.
Das THW war am vergangenen Samstag alarmiert worden, nachdem bei einem der üblichen Testläufe eins der zwei Aggregate ausgefallen war. Da die Instandsetzung einige Tage in Anspruch nehmen sollte, sicherte das THW im Schichtdienst unter Leitung des Jülicher Zugführers Jochen Schüsseler und der Gruppenführer Dominik Hölscher, Fachgruppe Elektroversorgung Aachen, und Horst Hillemacher, Fachgruppe Elektroversorgung Übach-Palenberg, die Stromversorgung im Falle eines Stromausfalls mit zwei parallel geschalteten 200kVA-Netzersatzanlagen. Nach einem erfolgreichen Testbetrieb ohne Last sollte nun am vergangenen Freitag der Motor endgültig auf Herz und Nieren geprüft werden und die Stromversorgung des Krankenhauses für eine Stunde allein bewältigen. Um elf Uhr erteilte der Gruppenführer letzte Anweisungen an Hubert Stumpf, Maschinist aus dem Ortsverband Übach-Palenberg. Kurze Zeit später startete der Testlauf und Notstromaggregat lief zur Erleichterung aller problemlos. Der kaufmännische Leiter des Krankenhauses, Herr Offermann, beschrieb seine erste Zusammenarbeit mit dem THW als ganz hervorragend. Er war beeindruckt von der Schnelligkeit und dem über alle Maßen großen Engagement der ehrenamtlichen Helfer vor Ort. In 13 Jahren Krankenhaustätigkeit hatte er noch nie so einen Zwischenfall erlebt und war froh über die kompetente Hilfe. Um in Zukunft optimaler für den Notfall gerüstet zu sein, sind für das nächste Jahr auch umfangreiche Investitionen geplant. Dabei wird auch eine Erfahrung aus diesem Einsatz berücksichtigt werden: Es soll eine Möglichkeit zum Einspeisen einer externen Stromversorgung geschaffen werden, damit das THW im Notfall noch schneller helfen kann. Bilder folgen.
Wann die Notstromversorgung des Krankenhauses wieder eigenständig funktionsfähig sein wird, ist noch nicht geklärt. Weitere Infos folgen...
Schon nach dem ersten Telefonat zwischen dem Jülicher Zugführer und dem Einsatzleiter Feuerwehr vor Ort wurde klar, dass die Pumpleistung des THW Jülich nicht ausreicht. So wurde die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen (WP) des OV Simmerath nachalarmiert.
Vor Ort angekommen wies der Einsatzleiter Feuerwehr den Jülicher Zugführer in die Gesamtlage ein und es wurde entschieden , dass die FGr. Führung/Kommunikation aus Jülich eine Einsatzleitung mittels Führungs- und Kommunikationskraftwagen (FüKomKW) aufbauen sollte.
Nach Eintreffen der Fachgruppe WP aus Simmerath konnte der Wasserpegel in der Kanalisation rasch gesenkt werden, das zusätzlich herannahende Hochdruckgebiet unterstütze die positive Entwicklung.
Das Spülen der Schläuche zog sich jedoch bis in den Abend hin, so dass der OV Jülich erst gegen 17.30 Uhr wieder volle Einsatzbereitschaft melden konnte.
Das THW Gronau wurde alarmiert, als das Hochwasser zunächst das benachbarte Ahaus erreichte und weite Bereiche der Innenstadt bis zu einem Meter unter Wasser setzte. Zusammen mit mehreren anderen THW-Ortsverbänden aus ganz Nordrhein-Westfalen und etlichen Feuerwehr-Mannschaften aus ganz NRW, sowie weiteren Hilfsorganisationen war das THW Gronau von der Nacht von Donnerstag auf Freitag bis zum späten Sonntag Abend durchgehend im Einsatz. Eine Übersicht der einzelnen Einsatz-Orte:
Freitag 01:00 Uhr – 14:00 Uhr
Im ersten Einsatz des Wochenendes halfen 10 Gronauer THW‘ler mit zwei Fahrzeugen, die Kläranlage Ahaus vor dem Versinken im Wasser zu bewahren. Mit Tauchpumpen und dem Notstromerzeuger 50 KVA konnte verhindert werden, dass die gesamte Kläranlage durch Wasser Schaden nahm. Weiterhin waren drei Trupps der Feuerwehr mit Pumpen vor Ort.
Freitag Nachmittag
Im Gronauer Ortsteil Epe konnte eine Fahrzeugbesatzung mit dem Gerätekraftwagen 1 (GKW 1) die Vennstraße erkunden und vor den Fluten sichern.
Freitag Nachmittag – Samstag Nacht
Eine Besatzung mit dem Gronauer "LKW Ladebordwand" der Fachgruppe Elektro-Versorgung begann aus dem ca. 80km entfernten Lüdinghausen über 12.000 Sandsäcke für Gronau zu holen. Diese Sandsäcke wurden dann in der gesamten Nacht auf Samstag in Epe und Gronau verteilt.
Freitag Nachmittag bis zum frühen Samstagmorgen
Im Ahauser Ortsteil Alstätte wurden von einer mehrfach abgelösten Fahrzeugbesatzung des Gronauer THW Sandsäcke gefüllt und zu einem Deich verlegt, welcher verhinderte, dass eine Sporthalle überflutet wurde. Außerdem wurde der Einsatzort nebst Sandsack-Befüllstation vom Gronauer Notstromerzeuger 20 KVA versorgt und beleuchtet. Unterstützt wurden die THW-Helfer von der Alstätter Feuerwehr, sowie von Kräften des DLRG.
Nacht von Freitag auf Samstag
Eine Besatzung des Gronauer THW war mit dem GKW 2 und dem Notstromerzeuger 50 KVA im benachbarten Heek-Nienborg, um dort einen Deich-Abschnitt aus Sandsäcken auszuleuchten und zu erweitern.
Nacht zum Samstag
Weiterhin wurde das Gronauer St. Antonius-Hospital von Gronauer Helfern gegen das Wasser der direkt angrenzenden Dinkel geschützt. Die Kellerräume wurden mit Sandsäcken gesichert, die Gronauer Notstrom-Aggregat 175 KVA stand bereit, um im Notfall das Krankenhaus mit Strom zu versorgen. Beleuchtung wurde aufgebaut, um die Feuerwehr bei Arbeiten an Not-Deichen zu unterstützen.
Samstag Mittag bis Abend
Die überflutete Gronauer Innenstadt im Bereich der Bahnhofstraße wurde von Gronauer THW-Helfern - unterstützt von DLRG- und Feuerwehr-Kräften aus ganz NRW - mit Sandsäcken gesichert. Das Bett der Dinkel wurde mit Sandsack-Deichen verbaut, die Feuerwehren pumpten hinter dem Deich das Wasser aus den Straßen. Das DLRG half beim Sandsack-Transport, mit Strömungsschwimmern zur Sicherung von Helfern, die womöglich ins Wasser hätten fallen können und mit Booten, von denen aus die Sandsäcke wasserseitig verlegt wurden.
Sonntag Vormittag
Das Gronauer THW beseitigte mit 20 Helfern eine ins Wasser der Dinkel gefallene Weide. Der Baum war wegen des aufgeweichten Erdreiches umgekippt und versperrte die Dinkel in Höhe des Gronauer Freibades über die ganze Breite. Um diese Treibgut-Barriere zu beseitigen und zu verhindern, dass Äste weiter in Gronaus Innenstadt trieben, wurden die Äste abgesägt und mit der Seilwinde des GKW 1 geborgen.
Sonntag Abend
Da in der Bahnhofstraße in der Gronauer Innenstadt noch immer Keller überflutet waren, half das THW hier schlussendlich mit, das Wasser weg zu pumpen.
Insgesamt waren über 40 Helfer des THW Gronau an dem Mammut-Einsatz beteiligt, rund um die Uhr waren von Freitag 01:00 Uhr bis Sonntag 22:00 Uhr stets mindestens 2 Fahrzeugbesatzungen aktiv. Alle sechs Kraftfahrzeuge waren im Einsatz, sowie die drei mobilen Notstrom-Ersatzanlagen.
Diese Liste stammt aus dem offiziellen RDF Newsfeed des Landesverband Nordrhein Westfalen
THW Bundesweit
Diese Liste stammt aus dem offiziellen RDF Newsfeed der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.